«Wochendiagnose: Hochsommerende»
Mit der Hitze geht auch der Hochsommer zu Ende. Eigentlich ein Anlass für wehmütige Gefühle, denn mit der warmen Jahreszeit verbinden wir überwiegend positive Erinnerungen und Sehnsüchte.
Dieses Jahr hält sich die Enttäuschung in engen Grenzen. Zu gross sind die Schäden von Hitze und Dürre bei Mensch und Natur. Trotz einer Rekordzahl Sonnenstunden spricht jetzt kaum jemand von einem «schönen» Sommer.
Den gab es allerdings doch - zum Beispiel am Floss, von welchem erneut musikalischer Flusszauber und mediterranes Flair aufs Kleinbasler Ufer ausströmte. Das wäre noch nicht denkbar gewesen, als ich noch sechs Wochen Schulferien hatte. Es zeigt, welch urbane Entwicklung Basel im Zuge des Klimawandels gemacht hat.
Noch heisser und trockener darf es aber nicht werden, wenn der Fluss noch Fluss und das Floss noch Floss bleiben soll.
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