«Wochendiagnose: KI-Status »
Die Fortschritte, Chancen und Risiken der künstlichen Intelligenz sind in aller Munde respektive Screens und Tatstaturen. Unter anderem haben wir darüber am Basel Economic Forum diese Woche bei der Roche diskutiert.
Neben den technischen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen stellen sich auch persönlichere Fragen. Ich vermute, dass sich bald bekennende User-Communities herausgebildet haben werden, die ähnlich für ihre KI-Präferenzen einstehen wie einst die Anhängerschaften von Apple v. Microsoft.
Die Frage ist ja nicht, ob wir KI nutzen, sondern auf welche KI wir setzen, wie wir sie hinterfragen und wie intensiv wir uns von ihr begleiten lassen. Was heute für einige Siri ist, wird morgen für viele Claude oder ein konkurrierendes Assistenzprogramm sein. Halt um einiges intensiver und persönlicher, weil «intelligent».
Das mit Siri habe ich nie mitgemacht. Bis heute vertage ich die Installation auf meinem Smartphone. Dass ich trotzdem immer wieder gefragt werde, zeugt nicht grad von dessen Intelligenz. Die Unterstützung von KI nutze ich gerne gezielt. Auf ein digitales Alter Ego verzichte ich lieber.
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