«Wochendiagnose: Erschüttert und traurig»
Nach dem schrecklichen Brand in Crans-Montana erwacht die Schweiz tieftraurig im neuen Jahr. Die Identifikation der Todesopfer und die Verlegung der Schwerverletzten laufen noch, und schwerwiegendste Fragen harren der Beantwortung durch Ermittlungsbehörden und Politik.
Die Brandkatastrophe in der Bar «Le Constellation» ist eines der schwersten Unglücksereignisse der jüngeren Schweizer Geschichte und wird uns noch lange beschäftigen. Am Ende der Neujahrswoche dominieren die Trauer um die Opfer, das Beileid den Angehörigen gegenüber und die bange Heilungshoffnung für die Überlebenden.
Menschlich und zivilisatorisch kommen wir mit diesem Ereignis an die Grenzen. Das gilt auch für das Gesundheitswesen, das eine enorme Belastungsprobe erlebt hat. Alle Einsatzkräfte, Mitarbeitenden und Helferinnen und Helfer verdienen grössten Dank und Anerkennung für ihre gewaltige Leistung.
Dankbar sind wir auch für die Solidarität der EU und ihrer Mitgliedstaaten, die zahlreiche Verletzte mit schweren Verbrennungen für die Behandlung aufgenommen haben. Ihre hohe Zahl übersteigt die Behandlungskapazitäten eines Landes wie der Schweiz, und entsprechend wichtig ist die Solidarität im europäischen Rahmen. Hoffentlich können so den Patientinnen und Patienten die besten Überlebens- und Heilungschancen geboten werden.
Zurück