28. August 2025

«Wochendiagnose: Grosse Verantwortung für die Kleinen»

Kinder und Jugendliche gehören zu den Verletzlichsten unserer Gesellschaft. Die Sorge für ihre Gesundheit ist eine unserer nobelsten Aufgaben. Ihr ist das Universitäts-Kinderspital beider Basel gewidmet. Gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern im Gesundheitswesen behandelt und pflegt es jährlich Tausende von Kindern und Jugendlichen, betreut und berät ihre Angehörigen. Es war schön, dass diese Leistung diese Woche durch den Besuch von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider gewürdigt wurde.

Finanziell geht die Kinder- und Jugendmedizin durch schwierige Zeiten. Nicht nur, aber auch in Basel. Deshalb müssen wir dem UKBB und der Pädiatrie im Allgemeinen Sorge tragen, auch wenn es ums Geld geht. Gewisse Hoffnungen lasten auf dem neuen Arzttarif, der auf 2026 eingeführt werden soll. Die Bestätigung in der Praxis bleibt hier abzuwarten.

Gefordert sind auch wir in den Kantonen. Wir definieren und finanzieren die Leistungen, die nicht über die Behandlungstarife vergütet werden, also etwa Sozialdienst, Spitalschulen, ärztliche Weiterbildung und weiteres mehr. Dieser Verantwortung wollen wir gerecht werden, und deshalb haben die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft ihren Parlamenten entsprechende Anträge gestellt.

Als Gesundheitsdirektor setze ich mich dafür ein, dass die Kindermedizin vom politischen Goodwill auch leben kann.

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