«Wochendiagnose: Reisefieber in Balkonien»
Die Sommerferien haben gezeigt, dass unser Reisefieber ungebrochen ist. Die Mobilität schafft auch neue Risiken. So können Krankheitserreger wie das Chikungunya-, Dengue- oder das Zika-Virus den Weg zu uns finden. Diese Viren treten vor allem in tropischen Ländern auf, wo sich auch Feriengäste anstecken können. Werden diese dann nach der Rückkehr in der Schweiz von einer Tigermücke gestochen, kann die Tigermücke das Virus aufnehmen und weitere Personen anstecken. Man spricht in diesem Fall von autochthonen oder lokalen Ansteckungen.
Das Muster ist bereits bekannt in Nachbarländern wie Frankreich oder Italien. Bei uns noch nicht. Aktuell ist das Risiko noch klein, aber es wird durch die wachsende Verbreitung von Tigermücken grösser. Im Reisefieber sollte man also unbedingt an den Mückenschutz denken, und zwar auch noch nach der Rückkehr. Auch in Balkonien und Gardenien sind wir zur Mitwirkung aufgerufen. Um die Ausbreitung der Tigermücke einzudämmen, müssen ihre Brutstätten wie insbesondere stehendes Wasser in Töpfen und Schalen u.dgl. beseitigt werden.
Das Gesundheitsdepartement hat dazu diese Woche umfangreiche Informationen publiziert.
Mehr: Schutz vor Krankheitsübertragungen durch die Tigermücke | Kanton Basel-Stadt
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